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16.02.

Hintergründe

Neues Beratungsangebot zur Internetnutzung Jugendlicher

Ein neues Beratungsangebot für Eltern und Lehrkräfte soll helfen, Jugendliche vor Online-Sucht zu schützen. Die Website www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Hilfe bei Fragen zur Smartphone Nutzung und der Vermittlung von Medienkompetenz. Ein BZgA- Beratungsteam antwortet innerhalb von 48 Stunden auf Anfragen per E-Mail.

 

Jugendliche verbringen heute viel Zeit mit WhatsApp-Nachrichten, YouTube-Videos und Selfies, sodass sie das Smartphone übermäßig oft nutzen. Eltern und Lehrkräfte sind besorgt darüber, dass es jungen Menschen an der reflektierten Nutzung mangeln könnte und fragen sich, woran man zum Beispiel eine Handysucht erkennt. Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar 2016 erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Das Internet ist heute ein wichtiges Medium mit riesigen Möglichkeiten und Vorteilen. Wir sollten uns allerdings auch der Gefahren bewusst sein. Dafür brauchen wir eine breite Mediennutzungskompetenz. Eine exzessive und unkontrollierte Computerspiel-, Smartphone- oder Internetnutzung kann zur Abhängigkeit führen. Es bringt nichts, Kindern und Jugendlichen ihre Online-Aktivitäten zu verbieten, vielmehr müssen wir ihnen zeigen, wie sie sinnvoll mit dem Internet umgehen können.“

 

Nun gibt es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein neues Beratungsangebot für Eltern und Multiplikatoren. Diese haben die Möglichkeit, sich bezüglich der Onlinenutzung Jugendlicher per E-Mail unterstützenden Rat geben zu lassen. Auf www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de können Mütter und Väter ebenso wie pädagogische Fachkräfte konkrete Fragen rund um jugendliche Mediennutzung stellen. Ein BZgA-Beratungsteam beantwortet die E-Mail-Anfragen innerhalb von 48 Stunden auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und unterstützt mit pädagogisch bewährten Tipps.

 

Wie Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA erläuterte, ist die Entwicklung der Medienkompetenz junger Menschen ein Prozess, den sowohl Erziehende als auch weitere Bezugspersonen fördernd begleiten sollten. Somit wird einer möglichen Sucht erfolgreich vorgebeugt. Sie macht weiterhin deutlich, dass das Beratungsangebot der neuen Website Erwachsenen dabei hilft, Jugendliche bei einer kompetenten und gesunden Nutzung von Medienangeboten zu unterstützen.

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