Ganz frisch wurden gestern die ersten Ergebnisse der JIM-Studie 2017 präsentiert. Die drei von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren häufig genutzten Apps sind: WhatsApp, Instagram und Snapchat – dicht gefolgt von YouTube. Facebook spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Gesamtstudie wird Ende November vom Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest veröffentlicht.

Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren hat Fernsehen eine deutlich höhere Alltagsrelevanz als das Internet. Dies sind erste Ergebnisse der aktuellen KIM-Studie 2016 (Kindheit, Internet, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Für die Studienreihe wurden rund 1.200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2016 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.

95 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland tauschen sich regelmäßig über WhatsApp aus. Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro  Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram, knapp  dahinter liegt  Snapchat, dicht gefolgt von Facebook. Die Detailbetrachtung im Altersverlauf zeigt, dass die Relevanz von Social Media-Plattformen auch vom Alter der Jugendlichen bestimmt wird.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die Gesamtergebnisse der JIM-Studie 2015 werden heute im Musikpark Mannheim vorgestellt, erste Ergebnisse wurden vorab in einer Presseerklärung abgegeben.

Jedes Jahr werden für die JIM-Studie über 1.000 Jugendliche zu ihrer Mediennutzung befragt. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir in einer Infografik zusammengefasst.