Erstmals hat eine Studie die Folgen der Digitalisierung auch für die Kleinsten untersucht. Die Blikk-Studie (Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation) wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung in Auftrag gegeben.

Mit der Studie „Digitale Medien: Beratungs-, Handlungs- und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive“ werden grundlegende Daten zur Bewertung des elterlichen Informations- und Beratungsbedarfs aus jugend-, familien-, und medienpolitischer Perspektive bereitgestellt. 

Mit dem Einzug von mobilen Medien wie Smartphone, Tablet & Co. in Familien sehen sich Eltern mit neuen Herausforderungen in der Medienerziehung konfrontiert. Insbesondere der Zugang zum Internet aber auch der scheinbar einfache Umgang bringen zahlreiche Fragen und Unsicherheiten auf Seiten der Eltern mit sich.

Jugendliche „gehen“ nicht online, sie sind es – und zwar (fast) immer. Die Sinus-Studie 2016 spricht von einer „digitalen Sättigung“. Mehr Digitalisierung können sich die 14- bis 17-Jährigen kaum vorstellen. Weniger jedoch auch nicht, denn die Nutzung von Netzwerken und Messergern ist für sie obligatorisch.

Im April startete der Bayerische Rundfunk gemeinsam mit dem ZDF, dem SWR und Sendern aus insgesamt zwölf europäischen Ländern ein multimediales Mega-Projekt: „Generation What?“ Durch eine interaktive Web-Seite mit Fragebogen und Interviews sowie vier hochwertige Dokumentarfilme soll das umfassendste Bild entstehen, das je von der heutigen Generation der 18- bis 34-Jährigen in Europa gezeichnet wurde.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die Gesamtergebnisse der JIM-Studie 2015 werden heute im Musikpark Mannheim vorgestellt, erste Ergebnisse wurden vorab in einer Presseerklärung abgegeben.