LoRAWAN in Bonn: Weitere Anwendungsfälle mit bonnorange und der Feuerwehr Bonn

Bild: Stadt Bonn

Im Smart City-Projekt kooperieren die Stadtwerke Bonn mit der Stadt Bonn und der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, um ein leistungsstarkes LoRaWAN-Funknetz in Bonn aufzubauen und dauerhaft zu betreiben. Das Pilotprojekt dient dazu, Erfahrungen im LoRaWAN-Netzaufbau und der zur Verfügung stehenden Sensorik zu sammeln und auf diese Weise neue Geschäftsfelder zu identifizieren. Gleichzeitig werden einzelne Anwendungsfälle umgesetzt, was zu einer engeren Zusammenarbeit mit bonnorange und der Feuerwehr Bonn führt. Die bonnorange AöR hat das Projekt bereits bei der Feldstärkemessung hervorragend unterstützt.

Der Anwendungsfall „Asset-Tracking“ bei bonnorange könnte dazu dienen, die zahlreichen LKW-Abrollgroßcontainer (z.B.  für Grünsammlungen an verschiedenen Standorten) im gesamten Bonner Stadtgebiet schneller zu lokalisieren und im Bedarfsfall Fahrstrecken zu verkürzen, indem der am nächsten gelegene Standort eines Container festgestellt werden kann.

Hierbei werden die LKW-Abrollgroßcontainer mit einem LoRaWAN-Sensor ausgestattet, der ihrerseits in regelmäßigen Abständen (z.B. täglich) den Standort an eine zentrale Datenplattform übermitteln. Dadurch erhält die Disposition einen schnelleren Überblick und kann Container schneller an der benötigten Stelle zur Verfügung stellen.

Ein weiterer spannender Anwendungsfall hat sich durch die Anforderung des Gesundheitsamtes ergeben, dass die Kühlschranktemperaturen in den Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen dauerhaft zu überwachen und zu dokumentieren sind. Die fachgerechte Lagerung der temperaturempfindlichen Medikamente muss jederzeit gewährleistet sein. Es ist geplant mittels eines LoRa-fähigen Temperatursensors in den Kühlschränken eine fortlaufende und dauerhafte Überwachung der Temperatur im Kühlschrank sicherzustellen. Die Lagertemperatur der darin befindlichen Medikamente wird so optimal überwacht. Die gewonnenen Daten sollen ebenfalls über eine zentrale Datenplattform den zuständigen Stellen zur Verfügung gestellt werden. Erste Tests sind hierzu bereits angelaufen.