bonnorange testet intelligente Papierkörbe

Herumfliegende Einwegbecher, leere Pommes-Tüten oder die unterschiedlichsten Street-Food-Verpackungen nehmen in den Städten stetig zu. Hier gilt es in erster Linie dafür zu sorgen, dass die Flut an Einwegverpackungen eingedämmt wird. Die bonnorange startet aus diesem Grund unter anderem in Kürze mit der Kampagne „Mehrweg statt Einweg“.

Um aber kurzfristig dem herumfliegenden Verpackungsmüll besser Herr zu werden, testet die bonnorange an drei Standorten im Stadtgebiet intelligente Straßenabfallbehälter.

Der Behälter an sich wird mit Sonnenenergie und Gel-Batterie betrieben. Im Inneren befindet sich eine genormte 120-l-Mülltonne, die von jedem Müllsammelfahrzeug geleert werden kann. Der meist sperrige Verpackungsmüll, wie beispielsweise Pizzakartons, wird über eine im Behälter vorhandene, mit Solarenergie betriebene Einrichtung so weit verdichtet, dass er die bis zu siebenfache Menge an Abfall aufnehmen kann. Wenn der Behälter voll ist und geleert werden muss, erfolgt über ein Webportal die Information an den Disponenten, der dann die Entleerung im Rahmen einer vorhandenen Entleerungstour veranlasst.

Die drei Papierkörbe wurden zunächst zu Testzwecken im Bereich der Mondorfer Fähre, sowie in der Bonner Innenstadt (Poststraße) aufgestellt.

In dem für zunächst 6 Monate geplanten Test will die bonnorange prüfen, ob und wo solche Papierkörbe dauerhaft im Stadtgebiet aufgestellt werden.

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