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23.03.

Veranstaltungen

6. Mediensucht-Konferenz: Medien überall … wie schaffe ich es, gesund zu bleiben?

Am 3. Mai 2017 findet die Berliner Mediensucht-Konferenz – diesmal als „Auswärtsspiel“ in Bonn statt. Ergänzend zu den konkreten Hilfen stellt sich auch die Prävention auf die Mediensucht ein, im Fokus der Fachtagung steht dabei die schnittstellenorientierte Mediensuchtprävention.

 

Seit einigen Jahren entwickelt sich ein zunehmend dichteres Netz an Hilfeangeboten, -Projekten und -Maßnahmen, welche Betroffene und auch ihre Angehörigen in den Blick nimmt, die exzessiv oder missbräuchlich Medien nutzen oder von diesen abhängig sind. Die von Angehörigen und Betroffenen häufig unter dem Sammelbegriff „Mediensucht“ beschriebenen Symptome, Verhaltensweisen und Erlebniswelten weisen auf deutlich psychopathologisch gefärbte Muster hin, die in einigen Fällen denen einer Suchterkrankung gleichen.

 

Ergänzend zu den konkreten Hilfen – aber häufig mit einem viel weiteren Horizont – stellt sich auch die Prävention auf die Mediensucht ein: Sie setzt insbesondere an den Schnittstellen zwischen den verschiedenen und häufig sehr unterschiedlich agierenden und aufgestellten Hilfe- und Unterstützungsbereichen an. Neben der Suchthilfe sind vor allem die Bereiche Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung, Pädagogik und Bildung angesprochen und sollten daher mit an Bord sein! Ebenfalls stehen so unterschiedliche Zielgruppen im Fokus wie z.B. die gesellschaftliche Generation, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist oder Eltern, welche nach wie vor orientierende Anlaufstellen sowie Austauschmöglichkeiten benötigen. Und weiterhin gibt es einen hohen Bedarf an umfassender und zielgerichteter Medienkompetenzvermittlung, die selbstverständlich auch die Gefahren der exzessiven Mediennutzung berücksichtigt. So stellt sich immer wieder die Frage, wo die Mediensuchtprävention sinnvoll einsetzen und anfangen sollte – aber eben auch, wo sie ganz bestimmt nicht aufhören soll.

 

Veranstalter sind die Ambulante Suchthilfe Bonn in kooperativer Trägerschaft des Caritasverbands für die Stadt Bonn e.V. und des Diakonischen Werks Bonn und Region gemeinnützige GmbH. Als Begründer und viermaliger Veranstalter der erfolgreichen Berliner-Mediensucht Konferenzen unterstützt der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland die Veranstaltung als Kooperationspartner.

 

Schirmherrschaft, Unterstützer und Kooperationspartner
Schirmherr der 6. Mediensucht-Konferenz ist der Oberbürgermeister der Stadt Bonn Herr Ashok Sridharan
Diese Veranstaltung ist gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit
Kooperationspartner und verantwortlich für das Veranstaltungsmanagement ist der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland

 

Zielgruppen
Fachkräfte und Vertretende aus den Bereichen Suchthilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung, Pädagogik, Bildung, Medizin und Therapie, Engagierte aus der Selbsthilfe und fachlich Interessierte sind herzlich zur Teilnahme an der Mediensucht-Konferenz eingeladen.

 

Anmeldung und Teilnahmebedingungen
Bitte melden Sie sich per FAX 030-83001-505, E-MAIL gvs(at)sucht.org oder ONLINE unter http://www.sucht.org/mediensuchtkonferenz an.

 
Anlässlich Ihrer verbindlichen Anmeldung senden wir Ihnen eine Anmeldebestätigung zu. Die Rechnung wird per E-Mail verschickt.

 
Die Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der GVS-Homepage http://www.sucht.org/teilnahmebedingungen.

 
Bei einer Absage der Veranstaltung wird der GVS die angemeldeten Personen informieren.
Am Ende der Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

 
Kosten
90,00 EUR pro Person (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

 
Veranstaltungsort
LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

 

Unterlagen zum Herunterladen
Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)

 
Detaillierte Programminformationen

 

Quelle: sucht.org

 

Quelle: sucht.org

 

Textquelle: http://www.sucht.org

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