Das Coronavirus hat den Schulunterricht kräftig durchgerüttelt. Statt die Schulbank zu drücken, mussten die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Pandemie zuletzt von zuhause aus lernen und dabei vermehrt auf Medien zurückgreifen. Der MPFS führte im April deshalb die Zusatzstudie „JIMplus Corona“ durch.

Laut der aktuellen JIM-Studie (2019) nutzen 73% der Familien eine Video-Streaming-Plattform, wie Netflix oder Amazon Prime Video. Seit März 2020 hat sich das Angebot außerdem um Disney+ erweitert. Gerade die Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen machen Streamingdienste derzeitig zu einer attraktiven Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche.

Schauspieler*innen? Musiker*innen? Sportler*innen? Für Kinder und Jugendliche ist auf jeden Fall eine weitere Personengruppe von großer Bedeutung: Die Influencer*innen.

Nicht nur Kinder im Grundschulalter gehen regelmäßig online und hinterlassen dabei Spuren im Netz, meist ohne es zu wissen. Auch schon die ganz Kleinen in der Kita sind im Internet unterwegs, spielen und surfen am Smartphone oder Tablet der Eltern. Das Online-Angebot www.data-kids.de der Berliner Datenschutzbehörde zeigt vor allem jüngeren Kindern aber auch Eltern und Pädagogen, wie sie ihre Daten schützen können.

Kinderfotos sind oft so süß und witzig, dass man sie unbedingt posten möchte. Aber wie steht es um die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte der Kinder? Zwei unterschiedliche Ansätze machen auf das Problem aufmerksam.

Fast die Hälfte der 14- bis 24-Jährigen beobachtet mehr hetzende als sachliche Kommentare im Internet, 90 Prozent sehen sich im Netz mit Fake News konfrontiert

Der medienpädagogische Forschungsverbundes Südwest hat die Ergebnisse der KIM-Studie 2018 (Kindheit, Internet, Medien)  veröffentlicht. Fast alle Kinder (98%) haben potentiell die Möglichkeit, zuhause das Internet zu nutzen. Durch den Einzug von Alexa, google home und Co. in die Haushalte von Familien sowie der Nutzung von netflix und youtube auf eigenen Tablets und Smartphones sind im Alter von 8 bis 9 Jahren knapp drei von fünf Kindern online.

Die Digitalisierung hat nicht nur Einfluss auf unser alltägliches Leben, sondern birgt auch viele Herausforderungen, mit denen sich auch pädagogische Fachkräfte auseinandersetzen müssen. Einerseits müssen sie die neusten technischen Entwicklungen kennen und diese in der Jugendförderung einsetzen, andererseits ist der erzieherische Kinder- und Jugendschutz ein wichtiger Auftrag ihrer Arbeit. Die neu erschienene Broschüre gibt einen intensiven Einblick in die Thematik.

Was an der App TikTok fasziniert vor allem junge Jugendliche und wo kann es problematisch werden? Diese und noch mehr Fragen hat sich das Jugendportal Handysektor.de gestellt und TikTok ein Themenspecial gewidmet.

„klicksafe to go“ ist ein Format, in dem aktuelle, medienpädagogisch relevante Themen aufgegriffen und für Schule und Unterricht kompakt aufbereitet werden. Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit Sprachassistenten. KI & Algorithmen werden unser Leben beeinflusen. Was ist nützlich, was gefährlich? Welche Regeln brauchen wir.

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