How to
29.08.

How to

Unseren Blog abonnieren + RSS und Feedreader: Brauche ich das?

Blogs, Zeitungen, Magazine: Wenn man viel aktuellen Content im Netz verfolgt, verliert man schnell den Überblick. Abhilfe schaffen da Feedreader, in denen man seine persönlichen Lieblingsseiten organisieren kann und immer über neue Artikel informiert wird. Hier schreiben wir, wie das genau geht, was man davon hat und wie Sie unseren Blog abonnieren können.
 
 
Unseren Blog abonnieren: E-Mail-Abo
Per E-Mail können Sie sich über neue Beiträge auf unserem Blog informieren lassen. Dazu tragen Sie einfach hier Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten daraufhin eine Mail mit einem Bestätigungslink. Natürlich ist das E-Mail-Abo jederzeit kündbar, indem Sie Ihre E-Mail-Adresse wieder austragen.
 
Unseren Blog abonnieren: RSS-Feed
Unsere Blog-Inhalte können Sie auch via RSS-Feed abonnieren. Gerade für diejenigen, die viel im Netz unterwegs sind und eine große Anzahl an Websites auf der Leseliste haben, stellt sich früher oder später die Frage, wie man sich ohne großen Aufwand auf dem Laufenden hält. Eine komfortable Lösung zum systematischen Verwalten von Quellen sind RSS-Feeds, die man in Feedreadern organisiert. Wie das genau geht, was man davon hat und welchen Reader wir empfehlen, erfahren Sie jetzt.
 
rss-icon
Was ist ein RSS-Feed und wie abonniere ich ihn
RSS steht für Really Simple Syndication, was so viel heißt wie „wirklich einfache Verbreitung“. RSS ist ein standardisiertes Format, das Inhalte von Websites vereinfacht darstellt. Sobald man den RSS-Feed einer Seite abonniert hat, erhält man neue Inhalte – ähnlich wie bei einem Nachrichtenticker – ganz automatisch in seinen Browser, sein E-Mail-Programm oder einen speziellen Feedreader. Im RSS-Feed werden der Titel, ein Teaser oder der Volltext eines Artikels angezeigt sowie der Link zur Originalseite. So hat man Neuigkeiten und Aktualisierungen auf Websites im Blick, ohne jede Seite einzeln aufrufen zu müssen. Die Adresse eines RSS-Feeds ist übrigens ein ganz normaler Link, in unserem Fall http://blog.bonn.de/medienpaedagogik/feed/rss. Um den RSS-Feed einer Seite zu abonnieren, müssen Sie diese Adresse nur kopieren und in das Programm Ihrer Wahl einfügen.
 
Feedreader
Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich RSS-Feeds anzeigen zu lassen. Alle aktuellen Standardbrowser wie Firefox, Internet Explorer (ab IE7), Safari und Co. unterstützen RSS ober bieten entsprechende Add-ons (Erweiterungen) an. Im Internet Explorer und in Firefox können Sie die Feeds ganz einfach als dynamische Lesezeichen abspeichern und dann unter Ihren Favoriten bzw. Lesezeichen abrufen. Auch die meisten E-Mail-Programme haben RSS-Funktionen.
 
Wer regelmäßig viele Seiten im Netz verfolgt, stößt bei der Browser- oder E-Mail-Variante jedoch schnell an die Grenzen der Übersichtlichkeit. Mit einem Feedreader bekommen Sie wieder einen Überblick. Er hilft beim Verwalten und Organisieren der persönlichen RSS-Feeds, indem er regelmäßig die Feeds Ihrer favorisierten Seiten abruft und Ihnen die jeweils aktuellsten Beiträge kompakt in einer Übersicht anzeigt. So sehen Sie sofort, welche Seiten gerade neue Artikel haben und können dann entscheiden, ob Sie den Inhalt im Feedreader lesen oder auf die entsprechende Website wechseln möchten.
 
Feedreader gibt es als Programme, die man auf seinem lokalen PC installieren kann, oder als Online-Version. Vor allem für diejenigen, die ihre Feeds an mehreren Endgeräten abrufen möchten, empfiehlt sich die Online-Variante. Meist stehen auch entsprechende Apps für die mobile Nutzung bereit.
 
Wofür brauche ich das
RSS-Feeds werden nicht von der breiten Masse genutzt. Vor allem Blogger, Medienschaffende und Multiplikatoren gehören zur Zielgruppe. Und in dieser, recht kleinen Gruppe der Netzaffinen muss sich RSS noch der Konkurrenz von Social Media stellen. Immer mehr Vielleser informieren sich ausschließlich über ihre Facebook- oder Twitter-Streams. Wenn also RSS eher ein Nischenangebot ist, ist es dann überhaupt relevant? Und lohnt sich eine Nutzung auch, wenn man nicht den ganzen Tag im Netz unterwegs ist?
 
Die klare Antwort: Ja. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall, zumal viele gute Dienste kostenlos verfügbar sind. Auch wenn man nicht täglich 500 Blogs und 100 News-Seiten verfolgt, sind Feedreader eine enorme Erleichterung, um sich aktuelle Nachrichten und Themen, die einen interessieren, gebündelt und kategorisiert anzeigen zu lassen. Vor allem in puncto Zeitersparnis liegen die Vorteile auf der Hand: Dank Feedreader muss man seine Lieblingsseiten nicht mehr alle einzeln aufrufen, um nachzugucken, ob es neue Beiträge gibt, sondern wird sofort über neue Inhalte informiert.
 
Also: Einfach mal testen! In jedem Fall ist ein Feedreader eine sinnvolle Ergänzung, die schnell, effektiv und nutzerfreundlich Informationen aufbereitet.
 

Der RSS-Reader Feedly vorgestellt
Im Netz gibt es viele verschiedene Feedreader, deren Nutzung – zumindest in der Basis-Version –kostenlos ist. Nach dem Ende des bekanntesten Feedreaders, dem Google Reader, konnte vor allem der Dienst Feedly mit seinem übersichtlichen und modernen Design punkten. Feedly ist webbasiert, das heißt Sie können Ihre Feeds über die Cloud auf all Ihren mobilen Endgeräten abrufen. In der Standardversion ist Feedly kostenlos.
 
Feedly einrichten
Auf feedly.com haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihrem Google-, Facebook-, Twitter- oder Microsoft-Konto anzumelden. Danach kann es direkt losgehen. Über die Suche oben rechts können Sie aus vorgeschlagenen Feeds wählen oder gezielt nach Ihren Lieblingsseiten suchen. Über den Button +feedly fügen Sie Feeds zu Ihrer Sammlung hinzu. Zur besseren Übersicht können Sie Ihre Feeds selbst erstellten Kategorien zuordnen. Ihre Kategorien mit den abonnierten Feeds finden Sie auf der linken Seite, auf der rechten Seite lesen Sie die einzelnen Artikel. Wenn Sie einen Beitrag anklicken, öffnet er sich in einer größeren Leseansicht. Hier kann man den Artikel in sozialen Netzwerken teilen, zum späteren Lesen speichern, per E-Mail versenden oder mit Tags versehen.
 

feedly Home

feedly Ansicht Home


 
feedly Artikel

feedly Leseansicht Artikel


 
Die Feeds können Sie sich in verschiedenen Ansichten anzeigen lassen. Sie haben die Wahl: Schlicht als Titel- oder Volltext-Ansicht oder etwas bunter in Kachel- oder Magazin-Optik.
 
feedly Ansicht Title Only

feedly Ansicht Title Only + Einstellungen Layout und Filtering


 
Im Menü, das Sie über die drei Punkte unten links aufrufen können, haben Sie die Möglichkeit unter dem Punkt »Themes« weitere Farbeinstellungen vorzunehmen. Unter »Organize« sortieren Sie Ihre Feeds und können Sie per Drag&Drop verschieben. Und der Punkt »Preferences« bietet die Option, allgemeine Einstellungen, z.B. die Konfiguration der Startseite, vorzunehmen.
 
feedly preferences

feedly Preferences


 
Feedly auf Smartphone und Tablet
Feedly bietet Anwendungen für fast alle Endgeräte. Neben Plugins für verschiedene Browser gibt es kostenlose Apps für Android und iPhone/iPad. Der aktuelle Lesestand wird dabei automatisch über den Account zwischen der Desktop-Version und dem Smartphone/Tablet synchronisiert.
 

 

Um abschließend noch zwei Nachteile von Feedly zu nennen: Bisher ist es nicht möglich, seine Feeds offline zu lesen. Außerdem kann man in der kostenlosen Version (die Pro-Version kostet 5$/Monat) seine eigenen Feeds nicht nach bestimmten Themen oder Beiträgen durchsuchen.
 
Wer sich noch Alternativen zu Feedly anschauen möchte: The Old Reader oder Bloglovin’ sind auch einen Test wert.
 
 
Vielleicht hat der ein oder andere Lust bekommen, Feedly oder einen anderen Feedreader zu testen? Oder nutzt schon RSS-Feeds und hat noch gute Tipps? Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Kommentar hinzufügen:


 


 


 

*

Kommentare: 0