Quelle: deinkindauchnicht.org
4.11.

Hintergründe

Süß oder peinlich? – Kinderbilder im Netz

Kinderfotos sind oft so süß und witzig, dass man sie unbedingt posten möchte. Aber wie steht es um die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte der Kinder? Zwei unterschiedliche Ansätze machen auf das Problem aufmerksam.

 

Veröffentlicht jemand ungefragt ein Bild von uns im Netz, fühlen wir uns in unseren Persönlichkeitsrechten verletzt. Doch genau wie Erwachsene haben Kinder ein Recht auf Privatsphäre. Vielen Kindern wird leider die Entscheidung abgenommen, ob und vor allem wie sie im Netz dargestellt werden.

Wissen wir, wer sich die Bilder ansieht? Und wenn nicht, warum wollen wir es nicht wissen?

Dieser leichtsinnige Umgang mit sensiblen Daten und veröffentlichten Identitäten von Schutzbedürftigen ist nicht nur naiv, sondern fahrlässig.

Auch für das spätere Leben des Kindes können veröffentlichte Fotos im Netz negative Konsequenzen haben. Möchte man, dass Mitschüler, Arbeitskollegen oder auch einfach nur irgendjemand später uneingeschränkten Zugriff auf diese Fotos hat?

Und ist die Privatsphäre des Kindes wirklich geschützt?

Nein.

 

Die Initiative #DeinKindAuchNicht von Toyah Diebel macht mit überzeichneten Fotos darauf aufmerksam, dass auch Kinder ein Recht auf Privatsphäre haben. „Lustige“ Kinderbilder können später im Leben zu Mobbing führen.

 

 

Bei der Frage „Poste ich das Foto meines Kindes – oder nicht?“ hilft auch die scout-Checkliste und der Flyer „Zu nackt fürs Internet“ von klicksafe.

 

 

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