Kunst & Kabel
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8.07.

Hintergründe

Was ist eigentlich ein FabLab?

Ein FabLab ist eine offene Hightech-Werkstatt, betrieben von Privatpersonen oder Vereinen. Bastler und Tüftler kommen zusammen und produzieren Dinge, für die sie sonst eine ganze Fabrik bräuchten. Ziel eines FabLabs ist es, das jede/r eigene Ideen in die Tat umsetzen kann. Lernen und Experimentieren spielen dabei eine zentrale Rolle. Gemäß dem Motto: „zusammen bastelt man weniger allein“ wird vor allem Wissen geteilt und vieles gemeinsam ausprobiert. 


Die Ausstattung eines FabLabs besteht zum größten Teil aus digitalen Maschinen. Durch die computergestützte Entwicklung können selbst komplexe und detailreiche Werkstücke einfach entworfen und präzise gefertigt werden. Typische Geräte sind 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Maschinen bzw. Pressen zum Tiefziehen oder Fräsen.

 
Das erste FabLab Deutschlands eröffnete Ende 2009 an der RWTH Aachen; mittlerweile gibt es im deutschsprachigen Raum voll ausgestattete Werkstätten unter anderem in München, Wien und Nürnberg. Ein FabLab ganz in der Nähe findet ihr in der DingFabrik in Köln-Nippes. Oder ihr schaut in einem Repair Cafe vorbei.

 

 

Kunst & Kabel

 

 

Ende 2014 hat in Köln das jfc Medienzentrum ein FabLab für Kinder und Jugendliche aufgebaut, in dem der kreative und konstruierende Zugang zu Medien weiter entwickelt wird. Das Projekt heißt Kunst & Kabel.

 

 

 

 

 

Was ist Kunst & Kabel? Fantasie trifft Technik im “FabLab”

 

 

 

 

3D-Drucker, Arduinos, 3D-Scanner und verschiedene Sensoren schaffen Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit aktueller Medientechnik. Durch die Kombination mit handwerklichen Methoden und künstlerischen Verfahren gibt es einen konkreten und kreativen Umgang mit digitalen Medien.

 

So bleibt die Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Medien nicht abstrakt, sondern es entstehen echte, individuell gestaltete Produkte. Die beteiligten Kinder und Jugendliche können die „Werke“ mit nach Hause nehmen, z.B. Schmuck, kleine Roboter, interaktive Kleidung, digital gestaltete Siebdruckvorlagen etc. Auch durch Methoden des Upcycling werden aus alten Geräten fantasievolle Produkte erstellt. So kann ganz nebenbei auch über nachhaltige Mediennutzung nachgedacht werden: Welche Stoffe stecken in den digitalen Medien? Welche Ressourcen verbrauchen sie?

 

 

 

 

Kunst &Kabel

 

 

 

Weitere Infos und tolle Tipps zum Thema auf den Seiten des Medienpädagogik-Praxisblog:

 

Fablabs, Makerspace und Co. – Was ist das eigentlich? (Maker Movement Teil 1/2) sowie  Maker-Movement in der Kinder- und Jugendarbeit (Maker Movement Teil 2/2)

 

 

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